Der Dank des F"uhrers an Front und Heimat Meine deutschen Volksgenossen und — genossinnen!

Wenn, ich heute nach langen Monaten wieder zu Ihnen spreche, dann geschieht es nicht, um etwa einem jener Staatsm"anner Rede und Antwort zu stehen, die sich vor kurzem wunderten, warum ich solange geschwiegen habe. Die Nachwelt wird einmal abw"agen und feststellen k"onnen, was in diesen dreieinhalb Monaten mehr Gewicht hatte: Die Reden des Herrn Churchill oder meine Handlungen.

Ich bin heute hierher gekommen, um wie immer dem Winterhilfswerk eine kurze Einleitung zu geben. Dieses Mal wurde mir das Herkommen allerdings sehr schwer, weil sich in diesen Stunden an unserer Ostfront eine neu eingeleitete Operation wieder als gewaltiges Ereignis vollzieht.

Seit 48 Stunden ist sie in gigantischem Ausmass im Gange! Sie wird mithelfen, den Gegner im Osten zu zerschmettern.

Ich spreche nunmehr zu Ihnen im Namen der Millionen, die in diesem Augenblick k"ampfen, um Sie, die deutsche Heimat, aufzufordern, zu allen sonstigen Opfern auch in diesem Jahr das zus"atzliche des Winterhilfswerkes auf sich zu nehmen.

Seit dem 22. Juni tobt ein Kampf von einer wahrhaft weltentscheidenden Bedeutung. Umfang und Auswirkung dieses Ereignisses wird erst eine Nachwelt klar erkennen. Sie wird dereinst feststellen, dass damit eine neue Zeitenwende begann.

Aber auch dieser Kampf wurde von mir nicht gewollt.

Seit dem Januar 1933, in dem mir die Vorsehung die F"uhrung und Lenkung des Reiches anvertraute, hatte ich ein Ziel vor Augen, das im wesentlichen im Programm unserer nationalsozialistischen Partei umrissen war. Ich bin diesem Ziel nie untreu geworden, ich habe mein Programm niemals aufgegeben. Ich habe mich damals bem"uht, den inneren Wiederaufbau eines Volkes herbeizuf"uhren, das nach einem durch eigene Schuld verlorenen Krieg den tiefsten Sturz in seiner Geschichte hinter sich hatte: — Allein schon eine riesenhafte Aufgabe! Ich begann dabei diese Aufgabe in dem Augenblick, als alle anderen an ihr entweder gescheitert waren, oder nicht mehr an die M"oglichkeit der Erf"ullung eines solchen Programms glaubten.

Was wir nun in diesen Jahren im friedlichen Aufbau geleistet haben, ist einmalig. F"ur mich und meine Mitarbeiter ist es daher oft geradezu eine Beleidigung, uns mit jenen demokratischen Nullen abgeben zu m"ussen, die selbst noch auf keine einzige wahre grosse Lebensleistung zur"uckzublicken in der Lage sind.

Ich und meine Mitarbeiter h"atten diesen Krieg nichtnotwendig gehabt, um dadurch etwa unsere Namen zu verewigen. Daf"ur w"urden die Werke des Friedens gesorgt haben, und zwar gen"ugend gesorgt. Und ausserdem: Wir waren nicht etwa am Ende unserer sch"opferischen Arbeit angekommen, sondern wir standen auf manchen Gebieten erst am Beginn.

So war die innere Sanierung des Reiches unter den schwersten Voraussetzungen gelungen. Denn immerhin m"ussen in Deutschland 140 Menschen auf den Quadratkilometer ern"ahrt werden. Die andere Welt hat es hier leichter. Trotzdem aber haben wir unsere Probleme gel"ost, w"ahrend die andere demokratische Welt zum grossen Teil gerade an diesen Problemen scheiterte.

Unsere Ziele waren dabei folgende:

erstens, die innere Konsolidierung der deutschen Nation,

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