zweitens, die Erringung unserer Gleichberechtigung nach aussen unddrittens, die Einigung des deutschen Volkes und damit die Wiederherstellung eines naturgegebenen Zustandes, der durch Jahrhunderte nur k"unstlich unterbrochen worden war.
Damit, meine Volksgenossen, war also auch unser "ausseres Programm von vornherein festgelegt, die dazu n"otigen Massnahmen von vornherein bestimmt. Keineswegs aber war damit gesagt, dass wir jemals nach einem Kriege strebten. Nur eins war sicher, dass wir unter keinen Umst"anden auf die Wiederherstellung der deutschen Freiheit und damit auf die Voraussetzung zum deutschen Wiederaufstieg verzichten w"urden.
Ich habe aus diesen Gedanken heraus der Welt sehr viele Vorschl"age unterbreitet. Ich brauche sie hier nicht zu wiederholen; das besorgt die t"agliche publizistische T"atigkeit meiner Mitarbeiter. Wieviele Friedensangebote ich aber.auch dieser anderen Welt machte, Abr"ustungsvorschl"age, Vorschl"age zur friedlichen Herbeif"uhrung neuer vern"unftiger wirtschaftlicher Ordnungen usw. — sie sind alle abgelehnt worden, und zwar im wesentlichen von jenen abgelehnt worden, die ersichtlich nicht glaubten, durch eine Friedensarbeit ihre eigenen Aufgaben erf"ullen oder besser gesagt, ihr eigenes Regime am Ruder erhalten zu k"onnen.
Trotzdem ist es uns allm"ahlich gelungen, in jahrelanger friedlicher Arbeit nicht nur das innere grosse Reformwerk durchzuf"uhren, sondern auch die Einigung der deutschen Nation einzuleiten, das Grossdeutsche Reich zu schaffen, Millionen deutscher Volksgenossen wieder in ihre eigentliche Heimat zur"uckzuholen und damit auch das Gewicht ihrer Zahl dem deutschen Volk als machtpolitischen Faktor zur Verf"ugung zu stellen.
In dieser Zeit gelang es mir, eine Anzahl von Bundesgenossen zu erwerben, an der Spitze Italien, mit dessen Staatsmann mich eine pers"onliche enge und innige Freundschaft verbindet.
Auch zu Japan wurden unsere Beziehungen immer besser. In Europa hatten wir ausserdem von fr"uher her eine Reihe von V"olkern und Staaten, die uns in einer immer gleich bleibenden Sympathie freundschaftlich gegen"uberstanden, vor allem Ungarn und einige nordische Staaten. Es sind zu diesen V"olkern andere hinzugekommen, leider nicht das Volk, um das ich in meinem Leben am meisten geworben habe, das britische. Nicht, dass etwa das englische Volk in seiner Gesamtheit daf"ur allein die Verantwortung tr"agt. Nein: aber einige Menschen sind es, die in ihrem verbohrten Hass und Wahnwitz jeden solchen Versuch einer Verst"andigung sabotierten, unterst"utzt von jenem internationalen Weltfeind, den wir alle kennen, dem internationalen Judentum.
So gelang es leider nicht, Grossbritannien, vor allem das englische Volk, mit Deutschland in jene Verbindung zu bringen, die ich immer erhofft hatte. Deshalb kam eben, genau wie 1914, der Tag, da die harte Entscheidung getroffen werden musste. Ich bin nun allerdings auch davor nicht zur"uckgeschreckt. Denn "uberfeines war ich mir im Klaren: Wenn es eben nicht gelingen konnte, die englische Freundschaft zu erringen, dann war es besser, seine Feindschaft traf Deutschland in einem Augenblick, in dem ich selbst noch an der F"uhrung des Reiches stand. Denn wenn durch meine Massnahmen und durch mein Entgegenkommen diese englische Freundschaft nicht zu erwerben war, dann war sie f"ur alle Zukunft verloren; dann blieb nichts anderes "ubrig, als der Kampf, und ich bin dem Schicksal nur dankbar, dass denn dieser Kampf von mir selbst gef"uhrt, werden kann.
Ich bin daher auch der "Uberzeugung, dass es mit diesen M"annern wirklich keine Verst"andigung gibt. Es sind das wahnsinnige Narren, Leute, die schon seit zehn Jahren kein anderes Wort mehr kannten als das eine: «Wir wollen wieder einen Krieg mit Deutschland!»