15. The so-called “foreign” words, i. e. words which the greater number of languages have derived from the same source, undergo no change in the international language, beyond conforming to its system of orthography. ― Such is the rule with regard to primary words, derivatives are better formed (from the primary word) according to the rules of the international grammar, e.g. teatr'o, “theatre”, but teatr'a, “theatrical”, (not teatrical'a), etc.
16. The a of the article, and final o of substantives, may be sometimes dropped euphoniae gratia, e.g. de l’ mond'o for de la mond'o; Ŝiller’ for Ŝiller'o; in such cases an apostrophe should be substituted for the discarded vowel.
Grammatik
A) Das Alphabet
| Aa, a | Bb, b | Cc, c, z | Ĉĉ, tsch | Dd, d | Ee, e | Ff, f |
| Gg, g | Ĝĝ, dsch | Hh, h | Ĥĥ, ch | Ii, i | Jj, j | Ĵĵ, sh, j |
| Kk, k | Ll, l | Mm, m | Nn, n | Oo, o | Pp, p | Rr, r |
| Ss, ss | Ŝŝ, sch | Tt, t | Uu, u | Ŭŭ, kurzes u | Vv, w | Zz, s (wie in „lesen“) |
Anmerkung:ĝ lautet wie das englische g in gentleman; ĵ ― wie das französische j in journal; u ― wie das kurze u in glauben (wird nur nach einem Vokal gebraucht). Bei mangelnden Typen im Druck ersetzt man ĉ, ĝ, ĥ, ĵ, ŝ, ŭ durch ch, gh, hh, jh, sh, u.
B) Redetheile.
1. Der bestimmte Artikel ist la, für alle Geschlechter und Fälle, für die Einzahl und Mehrzahl. Einen unbestimmten Artikel gibt es nicht.
2. Das Hauptwort bekommt immer die Endung o. Der Plural bekommt die Endung j. Es gibt nur zwei Fälle: Nominativ und Akkusativ; der letztere entsteht aus dem Nominativ, indem die Endung n hinzugefügt wird. Die übrigen Fälle werden vermittelst der Präpositionen ausgedrückt: der Genitiv durch de (von), der Dativ durch al (zu), der Ablativ durch kun (mit), oder andere, dem Sinne entsprechende, Präpositionen. Z.B. la patr'o, der Vater; al la patr'o, dem Vater; la patr'o'n, den Vater; la patr'o'j'n, die Väter (Akkusativ).
3. Das Eigenschaftswort endet immer auf a. Deklinationen wie beim Substantiv. Der Komparativ wird mit Hülfe des Wortes pli (mehr), der Superlativ durch plej (am meisten) gebildet. Das Wort „als“ heißt ol. Z.B.: pli blank'a ol neĝ'o, weißer als Schnee.
4. Die Grundzahlwörter (undeklinirbar) sind folgende: unu (1), du (2), tri (3), kvar (4), kvin (5), ses (6), sep (7), ok (8), naŭ (9), dek (10), cent (100), mil (1000). Zehner und Hunderte werden durch einfache Anreihung der Zahlwörter gebildet; z.B.: kvin'cent tri'dek tri = 533. Ordnungszahlwörter entstehen, indem sie die Endung des Adjektivs annehmen; z.B. kvar'a, vierter. Vervielfältigungszahlwörter ― durch Einschiebung des Suffixes obl; z.B.: tri'obl'a, dreifach. Bruchzahlwörter ― durch on; z.B. kvar'on'o, ein Viertel. Sammelzahlwörter ― durch op; z.B. du'op'e, selbander. Distributive Zahlwörter ― durch das Wort po; z.B. po kvin, zu fünf. Außerdem gibt es Substantiv- und Adverbialzahlwörter; z.B. cent'o, das Hundert, du'e, zweitens.
5. Die persönlichen Fürwörter sind: mi (ich), vi (du, Ihr), li (er), ŝi (sie), ĝi (es; von Thieren oder Sachen), si (sich), ni (wir), ili (sie [Mehrzahl]), oni (man). Possessive Pronomina werden durch die Hinzufügung der Endung des Adjektivs gebildet. Die Pronomina werden gleich den Substantiven deklinirt. Z.B.: mi'a, mein, mi'n, mich.
6. Das Zeitwort hat weder Personen noch Mehrzahl; z.B. mi far'as, ich mache; la patr'o far'as, der Vater macht; ili far'as, sie machen.
Formen des Zeitwortes:
a) Das Präsens endet auf as; z.B. mi far'as, ich mache.
b) Die vergangene Zeit ― auf is; z.B. li far'is, er hat gemacht.
c) Das Futurum ― auf os; z.B. ili far'os, sie werden machen.
ĉ) Der Konditionalis ― auf us; z.B. ŝi far'us, sie würde machen.
d) Der Imperativ ― auf u; z.B. far'u, mache, macht; ni far'u, lasset uns machen.
e) Der Infinitiv ― auf i; z.B. far'i, machen.
f) Partizipium präsentis aktivi ― auf ant; z.B. far'ant'a, machender; far'ant'e, machend.
g) Partizipium perfekti aktivi ― int; z.B. far'int'a, der gemacht hat.
ĝ) Partizipium futuri aktivi ― ont; far'ont'a, der machen wird.
h) Partizipium präsentis passivi ― at; z.B. far'at'a, der gemacht wird.
ĥ) Partizipium perfekti passivi ― it; z.B. far'it'a, gemacht.
i) Partizipium futuri passivi ― ot; far'ot'a, der gemacht werden wird.